PRESSE

UND

Annys Stimme sorgte für Stimmung im Publikum und ihre Präsenz für Vibrations bei den vier Musikern. (Erik Eitle Witiker Blatt, Juli 2007)
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Konzert Duke Ellington vom 4.7.2013 im Jazzclub Höngg (Zürich)

(Foto von René Marin)

Die leicht extravagant und sexy gekleidete Sängerin Anny Weiler hat bereits beim Betreten der Bühne das Publikum an die "Great Lady Singers of Jazz" erinnert und genau so ging es mit Ihrem Programm weiter. Obwohl im Mittelpunkt des Abends eigentlich ein Mann, der schwarze US-amerikanischer Pianist, Komponist und Bandleader Edward Kennedy "Duke" Ellington (+1974) stand. Es wurden nämlich ausschliesslich Ellingtons Kompositionen gesungen und gespielt.
Dieser weitere Themenabend beim Jazz Circle Höngg gelang dank Anny und den Begleitmusikern zur sichtlich und hörbar vollen Zufriedenheit des zahlreich erschienenen Publikums. Insbesondere bei ihrer glänzenden Interpretation einiger anspruchsvoller Balladen (u.a. Prelude to a Kiss) als auch swingender Jazz-Standards (Take the A-Train) brach in den Zuschauerreihen Begeisterung aus. Ebenso stürmisch wurden ihre fachkundigen und humorvollen Kommentare zum Hintergrund der Stücke aufgenommen. Zu einem (It Don't Mean a Thing...) hat sie sogar ihren eigenen Text auf Schweizerdeutsch vorgetragen.

Dass sich Anny Weiler wohl fühlte und auf diese wunderbare Weise ausdrucken konnte, ist nicht weniger auch den präzis und feinfühlig begleitenden, versierten Gästsolisten Hans Krauer am Klavier und Hans-Peter Hotz am Kontrabass zu verdanken. Hans Krauer wechselte zwischendurch zur Klarinette und spielte (wie das bei Duke üblich ist) die tiefstmögliche Stimme (z.B. bei Mood Indigo). Die Heimmusiker Ivan Kubias trumpet, Ivan Hrdina drums, Jörg Bohny tenorsax und Miro Steiner trombone konnten sich zu unerwarteten Höheflügen steigern, sicherlich dank einer "akribischen" Vorbereitung im Vorfeld.

Dabei waren auch Gastmusiker, Jan Zeman piano, Tomas Strickler, altsaxophon und die beiden Schlagzeuger Wim Dijkstra und Mario Tiziani, welche mit ihren überraschenden Soli Begeisterung ernteten. Leider war, wenn auch warm, das Wetter viel zu unsicher, um im Garten spielen zu können. Hoffentlich das nächste mal...


Noch vor der Mitternacht kam dann das unten angehängte email von einem begeisterten Fan:
Liebe Leute vom jazzcircle: Für einmal ein Feedback an Eure Gästin Anny goes to the jazz circle und es isch bescht, was hät chönne passierä. Anny Du häsch nöi Fäns, wo no ganz weg sind und vo Dinerä Uustrahlig gfangä. Es isch ufgange und dini jazzkollege sind mit Dir wieder emal zur Höchschtform uufglaufä. Dankä für dä lässigi Abig. Werni und au Doris und mit eus sicher au no villi anderi ZueloserInnä wo hüt debii gsii sind. Wir wünschen uns natürlich ein „come back“. .

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.....Ausserdem war es ein Genuss ihre Stimme zu hören bei den Ellingten Kompositioen, die abwesenden Jazzfreunde haben etwas verpasst.


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Musiktheater

Bye, Bye Bar“ Musical im Hechtplatz-Theater Zürich: (nach Dominik Flaschka) … So schön wie jetzt in der Bye Bye Bar, war das Ensemble selten zu sehen und zu hören. (NZZ, 2003)
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„Zofen von Jean Genet“: Claire - …die je länger, je stärker ganz aus sich selbst zu spielen schien. Im Verlauf des Abends näherten sich die beiden (Claire und Solange) dem Rang grosser, leidenschaftlicher Tragödinnen.
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Die Studentenkapelle in der Postremise in Chur - Herbst 2012

Skurriler Abend mit Liedern von Paolo Conte, Hildegard Knef, Georgette Dee u.a.Und schrägen Dialogen - ein Schau-Song-Spiel unter der Regie von Manfred Ferrari
"...Die Protagonistinnen führten mit herzerwärmendem Schalk, Witz und Humor durch 50 gelebte Jahre.... Einmal melancholisch und reflektierend, dann ironisch, aber auch selbstironisch, dazwischen leichtfüssig und sprühend vof Lebenslust und doch tiefsinnig spielten und sangen sie sich geradewegs in die Herzen des Publikums.."
Weiler relativiert die kürztzusammenfassung eines Lebens mit ihrer warmen, starken Stimme...
Südostschweiz, Oktober 2012